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Krankheiten und ihre Bekämpfung

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Alexander Fleming:*Farm Lochfield 06.08.1881, gestorben in London, 11.03.1955

Fleming war ein britischer Bakteriologe. Er erhielt für die Entdeckung und Erforschung
des Penicillins (zusammen mit anderen Forschern) 1945 den Nobelpreis für Physiologie
oder Medizin.


3.

Bakterien:

Bakterien sind Mikroorganismen (nachweisbar seit 3 ½ Milliarden Jahren auf der Erde).
Sie haben gewöhnlich eine mittlere Größe von 0,5 µm. Das Zellinnere der Bakterien weist nur eine geringe Differenzierung auf: Das Kernmaterial bildet einen feinfibrillären Körper
(keinen Zellkern) von unregelmäßiger Gestalt. Die Zellen haben keine Organellen; verschiedene Einschlüsse sind jedoch sichtbar. Viele Bakterien sind begeißelt; manche tragen feine haarartige Bildungen. Die Vermehrung der Bakterien erfolgt stets durch Querteilung: (die Teilungszeit beträgt meist 15 bis 40 Minuten. Ein Austausch genetischer
Information ist möglich. Bisher sind rund 3000 Arten bekannt. Die Bakterien können als
Erreger von Infektionskrankheiten für den Menschen, für Tiere und Pflanzen gefährlich
werden. Der Körper kann sich aber gegen diese Bakterien zur Wehr setzen. Er mobilisiert
seine Abwehrkräfte. Meist gelingt das so schnell, daß die Krankheit gar nicht erst zum
Ausbruch kommt. Ein Mensch aber, der durch seelische und körperliche Überlastung oder
Fehlernährung geschwächt ist, ist gegenüber einer Infektion besonders anfällig. Auch
vom allgemeinen Gesundheitszustand abhängig sind Dauer und Verlauf der
ausgebrochenen Infektionskrankheit (durch Bakterien hervorgerufen).


4.

Viren:

Viren sind Krankheitserreger in der Größe zwischen 10 und 300 nm. Viren sind in Proteinhüllen verpackte Stücke genetischen Material, die den Stoffwechsel geeigneter (lebender) Wirtszellen auf Produktion neuer Viren der selben Art umprogrammieren können.
Viren bestehen im wesentlichen aus Nukleinsäuren und Protein. Bei allen Viren ist die
Nukleinsäure von einer Proteinhülle umgeben. Bei der Infektion gelangt entweder nur die Nukleinsäure oder (meistens) das intakte Viruspartikel (Virion) in die Zelle, in der dann die Nuklein freigegeben wird. Während der folgenden Perioden der Eklipse (während dieser Zeit werden in der Zelle neue Viren produziert) läßt sich kein infektiöses Virus mehr nachweisen. Die in die Zelle gelangte virale Nukleinsäure dirigiert den Zellstoffwechsel so um, daß u.a. Virusbausteine synthetisiert werden. Die Virionen werden entweder durch Zellyse frei oder treten unter Knospung durch die Zellmembran. Viele Virusinfektionen erzeugen Immunität gegen eine Zweiterkrankung (z.B. Windpocken).

  
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